Silke Rommel commaufdenpunkt

Interne und externe Kommunikation auf den Punkt gebracht

And the winner is…

05. Februar 2010
Axia-Award Verleihung 2009

Axia-Award Verleihung 2009

Die Teilnahme an Award-Auslobungen ist für Unternehmen eine gute Gelegenheit ihre Kompetenzen, Produkte und ihr Engagement in verschiedenen Bereichen ins richtige Licht zu rücken. Die Unternehmensgröße spielt hierbei oft eine untergeordnete Rolle.

Beispielsweise fand am 5. Februar die Verleihung des Axia-Awards 2009 an vier baden-württembergische Unternehmen im Hotel Le Meridien in Stuttgart statt.

Der Axia-Award wird in einigen Bundesländern von Deloitte für mittelständische Unternehmen ausgelobt.

Awards wurden in Baden-Württemberg vergeben in den Kategorien: Internationalisierung, Innovationsmanagement, Personalmanagement und Kundenbeziehungsmanagement.

Strahlende Preisträger, Axia-Award 2009 in Baden-Württemberg

Strahlende Preisträger, Axia-Award 2009 in Baden-Württemberg

Neben der Ehre im Rahmen der Preisverleihung ist es für die Siegerunternehmen wichtig, in der Folge über ihren Erfolg auch aktiv zu kommunizieren.
Gerade für mittelständische Unternehmen, die nicht in einem Ballungszentrum angesiedelt, können solche Preise und Ehrungen eine öffentlichkeitswirksame Chance sein, sich bei potenziellen Mitarbeitern als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren und hervorzuheben.

Verführerische Städte

26. Januar 2010
Quelle: Thomas Rathay, www.thomas-rathay.de

Quelle: Thomas Rathay, www.thomas-rathay.de

Immer mehr Städte zeigen im Rahmen einer Stadtführung ihre Schokoladenseiten. Keine Angst, keine klassische Führung unter dem Motto “links sehen Sie und rechts das bedeutende Gebäude aus dem Jahr…”.  Nein spannende Themenführungen, die Information, Unterhaltung und auch eigene Aktivitäten gut miteinander kombinieren. Esslingen am Neckar ist hierfür ein gelungenes Beispiel. Die alte Reichstadt hat ihr vielfältiges Programm an Führungen kontinuierlich ausgebaut. Vom 30. März bis 30. April 2010 findet zum dritten Mal das Esslinger Stadtführungsfestival unter dem Motto 30 Tage – 30 Themen – 30 Führungen statt.

Auch Tübingen hat jedes Jahr einige Führungen im Angebot. Es bleibt spannend, welche Themen in diesem Jahr beim Gang durch die Stadt ins Rampenlicht gerückt werden. Die Erfolge in 2009 machen neugierig.

Auch Kirchheim/Teck weitet sein Stadtführungs-Repertoire aus.

Ein Erlebnis besonderer Art bekommt, wer durch die abendlichen Gassen in Nördlingen am Ries streift. Seit 500 Jahren ruft dort der Türmer zwischen 22 Uhr und 24 Uhr zu jeder halben Stunde “So G´sell so” vom Turm des Daniel. Der Ruf hat seinen Ursprung in einer Legende um die Belagerung der Stadt.

Auch hier gibt es  Nördlinger Stadtführungen durch die alten Gassen innerhalb der intakten Stadtmauer.

Viele weitere Städte bieten ihre Erlebnisstadtführungen auch nach ganz individueller Termin- und Themenvereinbarung an. So dass eine Führung auch für größere Gruppen als geschlossene Führung stattfinden kann – eine Variante für den nächsten Firmenausflug und die anstehende Familienfeier!

Im Dunkeln ist´s …

15. Dezember 2009

nicht einfach zu essen. Hiervon überzeugen kann man sich bei “Essen im Dunkeln”, dunkel bedeutet hier stockdunkel. Denn man sieht die eigene Hand nicht vor Augen und es gibt auch keine heimlichen Ritzen durch die sich auch nur ein Hauch von Licht durchmogeln könnte. Im Stuttgarter SI Zentrum waren rund 80 Mitesser dabei, glaubt man den Angaben des Personals – denn selbst sieht man sie nicht. Das Servicepersonal bewegt sich souverän durch die Dunkelheit, was die Gäste von sich nicht behaupten können. Nur im Gänsemarsch und Händchen haltend bzw. im  Polonaise-Stil bewegten wir uns durch den Saal. Das Nichtsehen machen die Gäste durch Lautstärke wett, der Lärmpegel ist mächtig und es macht den Anschein als findet keine Unterhaltung sondern Anschreiung statt.

So haben die Speisen ausgesehen

So haben die Speisen ausgesehen

Dem Essen selbst geschmacklich etwas abzugewinnen fällt schwer, denn die volle Konzentration liegt darauf sein Besteck, den Teller und das EIGENE Glas samt Inhalt ohne Schaden zu finden. Der Transport des Essens in den Mund ist vergleichsweise einfach, wenn es gelungen ist das Essen überhaupt auf dem Teller ausfindig zu machen und dann auch noch auf das Besteck zu bringen. Ziemlich häufig landen die Finger an diesem Abend im Teller, um zu kontrollieren ob auch brav alles gefunden wurde.

Noch häufiger als beim Telefonieren ist die verbale Bestätigung des Gegenübers beimTischgespräch z. B. durch ein “Mh Mh” notwendig, um sicher zu sein, dass das Gegenüber überhaupt noch anwesend ist. Aber wo sollte er auch hin? Denn ohne die Begleitung des blinden Personals findet ein Sehender aus dem Raum ganz sicher nicht mehr raus.

Und dann war da ja noch die Geschmacksfrage. Die einzelnen Gänge werden als “Menü surprise” serviert. Somit können sich die Geschmacksknospen austoben und herausfinden, was denn nun auf dem Teller liegt. Die Spekulationen gehen wild durcheinander und es zeigt sich wie war der Spruch “das Auge ist mit”, doch ist. Nicht nur optisch sondern auch zur geschmacklichen Einschätzung.

Nach rund zwei Stunden kommen wir zurück ins  Helle. Oh wie wunderbar. Ein Abend voller interessanter Erfahrungen. Ob´s gefällt muss jeder selbst herausfinden.